Deutsche Fussball-Schiedsrichter sind keine Arbeitnehmer

Deutsche Fussball-Schiedsrichter sind keine Arbeitnehmer

arbeitsrecht

Schiedsrichter, die genauso wie Fussballspieler in der medialen Öffentlichkeit stehen und durch einen regelmäßigen Einsatz in den Profi-Ligen 100.000 € und mehr im Jahr verdienen können, sind keine Arbeitnehmer. Das hessische Landesarbeitsgericht hat entschieden, dass Schiedsrichter lediglich eine Rahmenvereinbarung mit dem DFB geschlossen haben, keinen Arbeitsvertrag.

Geklagt hatte Dr. Malte Dittrich, dessen Berufung am 15.03.2018 abgewiesen wurde. Er hatte geklagt, um weiter bei Spielen pfeifen zu dürfen, die nur durch Schiedsrichter der DFB-Liste geleitet werden dürfen. Seinen Angaben nach wurde er wie ein Arbeitnehmer per Dienstplan eingesetzt. Durch den Einsatz in 9 Saisons sei eine Befristung des Vertrags nicht möglich. Eine Einstufung als Arbeitsvertrag wurde abgelehnt.

Eine weitere Prüfung ist nicht möglich, da das Urteil nicht zur weiteren Berufung zugelassen ist.